„Panikherz“-Tourabschluss mit Stuckiman, Udo und von Schirach

Ein guter Abend wird im besten Falle durch wohl kuratierte Musik zu einem runden Erlebnis. Mir ist das letztens erst passiert: Ich kam ins Columbia Theater und es lief „Sunset Strip“ von Hole. Rock star, pop star, everybody dies All tomorrow’s parties They have happened tonight Es gibt nur heute Nacht, daher nehmen wir bitte einmal alles  – diese Megalomanie ist oftmals suchtkranken Menschen zu eigen. Benjamin von Stuckrad-Barre, ehemaliger Kokser und Konsument diverser anderer Rauschmittel, hat mit „Panikherz“ den autobiografischen Roman diesen Jahres geschrieben. Der Tourabschluss der 56 Termine umfassenden Lesereise sollte in Berlin gefeiert werden. „Stuckiman“ hat groß aufgefahren beziehungsweise eingeladen:…Weiterlesen „Panikherz“-Tourabschluss mit Stuckiman, Udo und von Schirach

SundaySong: Underworld – Born Slippy

Ein Ohrwurm von Underworld begleitete mich in der letzten Zeit sehr intensiv. Ein gut 20 Jahre alter Song der britischen Band kam immer und immer wieder in meinen Kopf: Genau, Underworlds Über-Hit „Born Slippy“. Die treibende House-, Techno- und Drum and Bass-Nummer wurde durch den Film „Trainspotting“ bekannt.  Seit 1996 wurde der Track über eine Million mal verkauft, es gibt auch zahlreiche Remixe. Nützliches Popwissen: Der Titel „Born Slippy“ ist der Name eines Windhundes, auf den Karl Hyde und Rick Smith Geld bei einem Hunderennen setzten und gewannen. And all in your inner space boy Wie viele 90s Kids bin…Weiterlesen SundaySong: Underworld – Born Slippy

Mediathek-Tipp: The Kills live in Berlin – UPDATE

UPDATE: Leider ist das Video von The Kills nicht mehr bzw. nicht durchgängig verfügbar. Mein Tipp: Einfach öfter bei arte.de vorbeisurfen und Daumen drücken. Vielleicht stellen sie dieses Masterpiece der Geschichte des Rock`n`Roll wieder online. Endlich ist das wunderbare Konzert von Alison Mosshart und Jamie Hince, a.k.a. „The Kills“, online. Die nächsten 14 Tage können wir es uns alle kostenfrei online ansehen. Eine coole Band ist in einer coolen Location, dem Schwuz, in Neukölln. Dort spielt sie ein verdammt gutes Konzert. Die US-Amerikanerin und der Brite traten im Frühjahr, noch vor dem Release von „Ash & Ice“, in der Hauptstadt…Weiterlesen Mediathek-Tipp: The Kills live in Berlin – UPDATE

„Supersonic“-Premiere mit Liam in Berlin

Am Donnerstag waren Olga und ich bei der Berlin-Premiere von „Supersonic“, dem neuen Dokumentarfilm über Oasis. Der Film zeichnet die Anfänge der Band bis zu den legendären Knebworth-Konzerten vor über 250.000 Menschen nach. Das Beste: Liam fucking Gallagher war im ausverkauften Kino anwesend, ebenso wie Bonehead und der Filmemacher Mat Whitecross. Moderiert wurde das Gespräch nach dem Film von Markus Kavka. Ja, der Kavka von VIVA2,  auch so ein Held aus vergangenen Musikfernsehtagen. Von Manchester bis Bielefeld – Kindheit im sozialen Wohnungsbau Oasis haben großartige Songs geschrieben, die ich bis heute noch gern höre und rezitiere. Zu Liam und Noel hatte…Weiterlesen „Supersonic“-Premiere mit Liam in Berlin

SundaySong: Warpaint – New Song

Warpaint sind zurück, die vier Musikerinnen aus L.A. haben eine neue Platte aufgenommen. Als ich die erste Single „New Song“ zum ersten mal auf Flux FM hörte, war ich sofort begeistert. Fortan höre ich das Lied in Dauerschleife, zumindest ziemlich oft. You got the moves, bang bang baby Klar, Warpaint umgab schon immer dieses Gefühl von ungewascchener, verschrobener Kunstfertigkeit, vier Frauen die ewiglange Songs mit Prog-Rockstellen schreiben. Die Musik von Warpaint war mir bisher immer einwenig zu anstrengend. Zu wenig auf den Punkt und auch zu wenig melodiös, der berühmte Funke sprang nicht über. Was ist an „New Song“ anders?…Weiterlesen SundaySong: Warpaint – New Song

SundaySong: Hole – Pretty On The Inside

Vor 25 (!!!) Jahren und einer Woche ist das erste Album von Hole veröffentlicht worden. Ja, dieser Post kommt mit einer einwöchigen Verspätung, denn „It`s a hard knock life“. Das Album „Pretty On The Inside“ ist der Grundstein der Karriere von Courtney Love. Die U.S.-Amerikanerin steht für mich, wie keine Zweite, für Stärke, Emanzipation und Autonomie. Als ich 14 war, fiel mir „Live Through This“, das zweite Hole-Album, in die Hände und es war sofort um mich geschehen. Gute Gründe, warum Courtney Love seit 20 Jahren meine Heldin ist Die Künstlerin ist eine krasse Frau, meine ganz persönliche Heldin: –…Weiterlesen SundaySong: Hole – Pretty On The Inside