Vulgär, rebellisch und fesselnd – Bill Kaulitz veröffentlicht Autobiographie

“Career Suicide – Meine ersten 30 Jahre” – so hat Tokio Hotel-Frontmann Bill Kaulitz seine erste Autobiographie genannt. Das Buch erscheint am 1.2. bei Ullstein, ich habe vorab ein Leseexemplar zugesandt bekommen. Und was soll ich sagen? Am Freitag bekam ich das Buch, jetzt, am späten Sonntagnachmittag habe ich die 387 Seiten gelesen. Ich konnte “Career Suicide”  kaum zur Seite legen, da das Buch ein klassischer Pageturner ist: Es geht um Drogen (viel!), Sex (früh und auch mal gekauft) und Verrat sowie Liebe (familiär und toxisch). Der ewige Rebell – seit frühester Kindheit Bill ist ein Rebell, das zumindest lässt…Weiterlesen Vulgär, rebellisch und fesselnd – Bill Kaulitz veröffentlicht Autobiographie

Tokio Hotel und Charlotte Hatherley – Alien Future Pop

Gerade eben ist “Dream Machine”, das fünfte Album von Tokio Hotel, erschienen. Auf dem Cover sieht man die Band vor einem Sternenhimmel inklusive UFO, Bill ist mit einem Kopfhörer- samt Mikrofonset ausgestattet, wie man es beim Fliegen im Cockpit benutzt. Die Magdeburger sind, seit dem vorletzten Album “Humanoid”, Richtung Zukunft unterwegs. Dem organischen Gitarrensound der “Schrei”- und “Zimmer 483”-Ära haben sie schon länger den Rücken gekehrt und wurden Stück für Stück elektronischer. Tanzbare Beats und queeres Begehren “Dream Machine” ist ein Album, das Tom Kaulitz federführend produziert hat – und das hat er ziemlich gut gemacht: Es ist ein homogenes…Weiterlesen Tokio Hotel und Charlotte Hatherley – Alien Future Pop

Bowie wasn`t built in a day (Goodbye Spaceboy)

Er ist der Über-Held aller Heldinnen und Helden, hatte vor Harry Potter den Blitz im Gesicht und einen Vinyl-Anzug, der durch keine Superheldenrobe in Extravaganz zu toppen ist. David Bowie wird von meinen Heldinnen und Helden ikonisch verehrt, er ist gleichermaßen Inspiration für Lady Gaga und Brian Molko, für Madonna, Boy George oder Tilda Swinton. Sogar L.A.-Immigrant Bill Kaulitz, Jahrgang 1989, gibt “Die Reise ins Labyrinth” als einen seiner absoluten Lieblingsfilme an. Wenn wir ehrlich sind, gibt es kaum einen Künstler, der oder die David Bowie nicht als Vorbild angibt oder sich früher oder später auf ihn beruft. Am 10. Januar 2016…Weiterlesen Bowie wasn`t built in a day (Goodbye Spaceboy)