Sommerzeit ist die stressigste Zeit für alle Menschen, die ihren Körper nicht gerne öffentlich zur Schau stellen – und unfreiwillig bewerten lassen. Eine der großen Herausforderungen ist es, als dicker Mensch Eis, oder gar ein großes Eis mit Extras, in der Öffentlichkeit zu essen. Abschätzige Blicke und Getuschel sind das eine, abwertende Bemerkungen, die auch schnell zu offenen Anfeindungen werden, das andere. Gut, dass es das Buch „Fa(t)shionista“ von Magda Albrecht gibt, das mit dem Mythos aufräumt, dass nur ein dünner Körper ein gesunder Körper ist. Und die dazu rät, auch mal ein großes Eis mit Sahne und Streuseln zu…Weiterlesen Sommerlektüre: Magda Albrecht – Fa(t)shionista – Auch Dicke dürfen Eis essen
Meine Sommer-Knutsch-Queer-Songs 2018 #IDAHOT
Heute ist der Internationale Tag gegen Homophobie, Transphobie und Biphobie, kurz #IDAHOT. Unter anderem in Berlin finden einige Veranstaltungen statt, die Siegessäule hat sie übersichtlich zusammengefasst. Damit Knutschen, Demonstrieren und den Sommer genießen noch mehr Spaß macht, habe ich eine Playlist zusammengestellt. Solidariat mit den Marginalisierten Gerade in der düsteren Trump- und AfD-Ära ist es wichtig, sichtbar zu bleiben/werden. Meiner Empfindung nach, solidarisieren sich Künstler*innen zunehmend z.B. mit nicht-hetereosexuellen Menschen, damit es ein Gleichgewicht gegen die neuen und alten Repressalien gibt. Hayley Kiyoko – Curious Natürlich muss meine Liste mit der Schöpferin des Hashtags 20GAYTEEN beginnen. Janelle Monáe – PYNK…Weiterlesen Meine Sommer-Knutsch-Queer-Songs 2018 #IDAHOT
I Don`t Need A Man – Oder etwa doch? #LesbeAmLimit
Mit Männern komme ich gut aus, ich brauche sie allerdings nicht im Bett oder ihre ungefragte Meinung zu allem. Letztens hätte ich einen Mann an meiner Seite gut gebrauchen können, da musste ich spontan einen erfinden… Warum? Nur, damit ich ernst genommen wurde. Eigentlich habe ich damit keine Probleme, ich bin groß, rothaarig und finde schnell die passenden Argumente. Trotzdem: Es ist 2018 und der Hausmeister wollte mir erst weiterhelfen, nachdem ich ihm zweimal bestätigt habe, dass „ein Freund“ auch der Meinung war, dass ein technischer Defekt vorläge. Let Me Break The Ice – „Also ich spüre nichts“ Das Problem…Weiterlesen I Don`t Need A Man – Oder etwa doch? #LesbeAmLimit
„Feminista, Baby!“ am Deutschen Theater mit Christiane Rösinger
„Feminista Baby!“ mit der Grande Dame des Indie-Chansons, Christiane Rösinger, wird gerade am Deutschen Theater in Berlin aufgeführt. Das Stück, das in den Kammerspielen gezeigt wird, basiert auf dem SCUM-Manifesto von Valerie Solanas. Solanas schoss Andy Warhol 1968 lebensgefährlich an. Drei männliche Monroes Bernd Moss, Markwart Müller-Elmau und Jörg Pose stülpen sich die Monroe direkt in der ersten Szene über. Vor den Augen des Publikums legen die drei ihre Kleidung ab. Sie schlüpfen in das weiße Kleid der Monroe, das ihr über dem Lüftungsschacht nach oben gepustet wurde. Der Bart wird abrasiert, die Lippen rot geschminkt und eine blonde Perücke…Weiterlesen „Feminista, Baby!“ am Deutschen Theater mit Christiane Rösinger
Kate Nash – Yesterday Was Forever – Folge dem weißen Kaninchen
Depressionen, unglückliche Affären aber auch ausgelassene Karaoke-Nächte und das Glück einen geretteten Vierbeiner um sich zu haben – Kate Nash hat in den letzten Jahren viel erlebt. Einige Ereignisse hat sie als Vorlage für ihr neues Album „Yesterday Was Forever“ genommen. Life In Pink – Mit GRRRL Power gegen Panikattacken Mit den Worten „I think about death all the time“ eröffnet Kate Nash ihre neue Platte. Der Song „Life In Pink“ fängt pur, nur mit Holz-Gitarre und Gesang, an. Er entwickelt sich dann aber zu einem druckvollen Pop-Song mit Riot GRRRL-Anleihen. Bei ihrem Konzert in Berlin im vergangenen Jahr sprach…Weiterlesen Kate Nash – Yesterday Was Forever – Folge dem weißen Kaninchen
Ezra, Henri & Sookee – Meine trans*queeren Osterfunde
Queere Osterfunde, was mag ich da wohl gefunden haben? Es gibt einige spannende Formate, die ich in den letzten Wochen gehört habe. Hier also meine Hörempfehlungen, für die man keinen Bezahl- oder Premiumaccount braucht. Das FluxFM-Hörspiel zum neuen Ezra Furman-Album Rund eine Badenwannenlänge dauert diese akustische Reise: FluxFM-Redakteurin Melanie Gollin hat die Geschichte von Furmans neuem Album „The Transangelic Exodus Experience“ als Hörspiel aufgearbeitet. Worum geht es? Der Protagonist liebt einen jungen Mann, dem Flügel wachsen. Diese Flügelmenschen werden von der Gesellschaft geächtet und zur Flügelentfernung gedrängt… Die Parallelen zu den Repressionen in unserer Gesellschaft, denen Menschen ausgesetzt sind, die…Weiterlesen Ezra, Henri & Sookee – Meine trans*queeren Osterfunde
