“Supersonic”-Premiere mit Liam in Berlin

Am Donnerstag waren Olga und ich bei der Berlin-Premiere von “Supersonic”, dem neuen Dokumentarfilm über Oasis. Der Film zeichnet die Anfänge der Band bis zu den legendären Knebworth-Konzerten vor über 250.000 Menschen nach. Das Beste: Liam fucking Gallagher war im ausverkauften Kino anwesend, ebenso wie Bonehead und der Filmemacher Mat Whitecross. Moderiert wurde das Gespräch nach dem Film von Markus Kavka. Ja, der Kavka von VIVA2,  auch so ein Held aus vergangenen Musikfernsehtagen. Von Manchester bis Bielefeld – Kindheit im sozialen Wohnungsbau Oasis haben großartige Songs geschrieben, die ich bis heute noch gern höre und rezitiere. Zu Liam und Noel hatte […]

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SundaySong: Oasis – D`you know what I mean

Niemand krawallte sich so unterhaltsam durch die Neunziger Jahre wie Liam und Noel Gallagher von Oasis. Liam gegen Damon von Blur, Noel gegen Jack White von den White Stripes, Liam gegen Noel, Noel gegen Liam. Das Erstaunliche dabei: Mit “Definitely Maybe”, “(What`s the Story) Morning Glory” und “Be Here Now” brachten die Brüder und ihre Bandkollegen von Oasis großartige Alben heraus. Oasis stehen für die britische Arbeiterschicht und für Stadionhymnen und fürs Jungsein. Kurz: Oasis sind der Inbegriff von Britpop. Heute vor genau 19 Jahren (!!) ist “Be Here Now” erschienen, daher kann es nur einen SundaySong folgerichtig geben. Hier findet […]

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Phönix aus der Asche – Warum “Panikherz” ein großartiges Buch ist

Er ist aus dem Drogendelirium zurück und zu ihm habe ich eine ganz besondere Beziehung: Benjamin von Stuckrad-Barre. Sein Debütroman “Soloalbum” war die Grundlage für meine erste, umfassendere wissenschaftliche Arbeit. Meine Bachelorarbeit (2006) trägt den Titel: “Der Pop im Pop – Eine Analyse der narrativen Konzepte in Benjamin von Stuckrad-Barres “Soloalbum”. Popliteratur goes the world Stuckrad-Barre traf seinerzeit unseren Nerv: Er zeigte, dass es in Ordnung ist, für Bands und Musiker zu brennen, auch nach der adoleszenten Phase. Ja, Pop gibt Halt und Hoffnung. Ja, Pop kann Religion sein. Von “Stuckiman”, wie Udo Lindenberg ihn nennt, fühlten wir uns verstanden. […]

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